Der am 25. Februar 1906 geborene Wilhelm Meyersohn war seit 1929 Mitglied des Chors der Krolloper. Er wohnte in der Westarp-Straße in Berlin Schöneberg und fand nach der Schließung des Hauses 1931 keine Anstellung mehr. Während der NS-Zeit musste er als Zwangsarbeiter bei der Metall- und Elektrofirma Ehrich & Graetz in Berlin arbeiten. Am 12. Januar 1943 wurde er mit dem Transport Nr. 25 in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet.
1906 Berlin
1943 Auschwitz (Konzentrations- und Vernichtungslager)