Am 20. Dezember 1898 in Aachen geboren, debütierte die Sängerin 1928 am Aachener Stadttheater, wechselte 1930 nach Stettin und trat 1932 als Altistin in den Opernchor des Hessischen Landestheaters Darmstadt ein. Als Jüdin wurde sie am 31. März 1933 zunächst beurlaubt und dann zum Ende der Spielzeit entlassen. Von 1933-1937 sang sie im Chor des Jüdischen Kulturbundes in Berlin, bevor sie sich zur Flucht aus Deutschland entschloss. Von Hamburg aus reiste sie an Bord des Transatlantik-Dampfers President Harding nach New York, wo sie am 19. Juli 1937 eintraf. 1944 erlangte sie die US-Staatsbürgerschaft und erhielt im selben Jahr ein Engagement im Chor der Metropolitan Opera, wo sie bis 1966 wirkte. Am 25. September 1968 ist Meta Hartog in New York gestorben.
1898 Aachen
1968 New York