Am 14. Februar 1871 in Darmstadt geboren, trat der Bratschist nach seinem Studium am Darmstädter Konservatorium im September 1889 in das Orchester des Landestheaters ein, dem er 44 Jahre lang angehörte. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme forderte das Hessische Kultusministerium Eymann am 21. Juni 1933 dazu auf, sich aus nationalem Opfersinn pensionieren zu lassen. Solche Zwangspensionierungen sollten die praktizierte Volksgemeinschaft demonstrieren, waren aber vor allem ein Mittel, Platz für jüngere, nach Möglichkeit nationalsozialistische Musiker zu schaffen. Am 1. September 1933 wurde der Musiker schließlich zwangspensioniert. Ludwig Eymann verstarb am 23. November 1937 in Darmstadt.
1871 Darmstadt
1937 Darmstadt