Karl Fehling wurde am 15. Mai 1872 als Sohn des Kaufmannes Johannes Fehling und seiner Ehefrau Henriette Charlotte, geborene Harms, in Lübeck geboren. Er studierte am Leipziger Konservatorium und begann dort 1896 seine Karriere als Konzertpianist. 1898 kam er nach Dresden, wo er zunächst am Konservatorium lehrte. 1923 wechselte Fehling als Klavierlehrer an die Orchesterschule. Weil er eine jüdische Großmutter hatte, galt er nach der Machtübernahme der NSDAP als „Mischling zweiten Grades“ und musste, wie sein Kollege Richard Engländer, das Institut im August 1935 verlassen. Nach Kriegsende lebte er in Berlin und arbeite von 1945 bis 1951 als Klavierlehrer an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Am 13. Juli 1965 ist Karl Fehling in Berlin gestorben.
1872 Lübeck
1965 Berlin