Das technische Personal des Hessischen Landestheaters Darmstadt wurde in einer systematischen Aktion von allen als feindlich angesehenen Personen gesäubert. Dazu wurde am 12. Juni 1933 zunächst den Arbeitern und Angestellten ohne Angabe von Gründen zum 31. Juli 1933 gekündigt und in den folgenden Wochen jeder auf seine politische Vergangenheit und Abstammung hin überprüft. Die von einem politischen „Bereinigungsausschuss“ als jüdisch oder politisch missliebig eingestuften Mitarbeiter wurden nicht wieder eingestellt
Geboren am 14. November 1893, war Karl Becker seit 1925 als Möbler und Pförtner am Hessischen Landestheater angestellt. 1933 wurde er „als Marxist“ entlassen. Er arbeitete später bei Henschel & Ropertz, bevor er 1943 zur Polizeireserve eingezogen wurde. Ab 1945 war er wieder am Theater tätig. 1968 ist Karl Becker in Darmstadt gestorben.
1893 Darmstadt
1968 Darmstadt