Am 24. Januar 1883 in Belgard/Pommern geboren, studierte August Fiedler nach einer Zimmermannslehre an einer Baugewerkschule und arbeitete als Bautechniker. Im Dezember 1918 wurde er von den Sächsischen Staatstheatern eingestellt, wo er 1923 zum Betriebsoberinspektor der Oper aufstieg. Seine Tätigkeit endete abrupt am 24. November 1933: Das Kultusministerium verfügte, Fiedler sei „politisch untragbar“ und deshalb „mit sofortiger Wirkung von seinen Amtsgeschäften zu entheben“. Am 28. Februar 1934 folgte seine endgültige Entlassung. August Fiedler überlebte den Krieg, seine Spur verliert sich 1954 in Lüchow.
1883 Belgard/Pommern