Am 4. Juni 1903 als Sohn der Eheleute Max und Jenny Lehmann in Berlin geboren, sang Alfred Lehmann seit 1929 als Bassist im Chor der Krolloper. Nach der Schließung des Hauses 1931 fand er offenbar keine Anstellung als Musiker mehr.
Alfred Lehmann scheint auch nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 in Berlin geblieben zu sein. Am 19. April 1943 wurde er mit dem Transport Nr. 37 von Berlin in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Dort wurde Alfred Lehmann am 30. November 1943 oder im Januar 1944 ermordet.
1903 Berlin
1943 Auschwitz (Konzentrations- und Vernichtungslager)