Am 18. Dezember 1902 in Zürich geboren, spielte Alexander Deutsch von 1929 bis 1931 im Orchester der Berliner Staatsoper als Kammermusiker-Anwärter bei den ersten Violinen. In den Jahren 1931, 1933 und 1934 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. Im folgenden Jahr endete die Karriere des jungen Musikers. Er galt nach den „Rassegesetzen“ als „Halbjude“. Ihm wurde daher am 17. August 1935 der Beitritt zur neu geschaffenen Zwangsorganisation, der „Reichskulturkammer“, verwehrt.
Sein Einspruch blieb erfolglos. Über das weitere Schicksal des Künstlers ist nur wenig bekannt: Alexander Deutsch überlebte den Krieg und wohnte 1947 wieder in Berlin.
1902 Zürich